|
CDU Antrag auf Erstellung eines Gemeindentwicklungskonzeptes „nullbarriere“ für ein „barrierefreies Miteinander“ in der Gemeinde Roetgen |
|
|
|
Geschrieben von: Michael Seidel
|
|
Dienstag, 01. Juni 2010 13:02 |
|
In der heutigen Zeit müssen sich die Gemeinden und Städte frühzeitig auf aktuelle Entwicklungen -wie der demografischen Entwicklungen einstellen. Hierzu gehört nicht alleine die Problematik der Geburtenrückgänge. Auf eine älter werdenden Gesellschaft und der damit verbundenen Zunahme von mobilitäts- eingeschränkten Personen, muss auch die Gemeinde Roetgen reagieren. Die Gemeinde Roetgen steht hier vor einer umfangreichen notwendigen Umgestaltungen des öffentlichen Raumes hin zur „nullbarriere“.
Barrierefreies Gestalten ist immer umfassend gemeint und als eine gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe zu verstehen, die eine Verbesserung der Lebensqualität für alle Menschen zum Ziel hat. So spricht Barrierefreiheit nicht nur die Herstellung der baulichen, verkehrlichen und organisatorischen Zugänglichkeit von öffentlichen wie privaten Räumen und Dienstleistungen an, sondern schließt auch den Abbau von Barrieren in den Bereichen Information und Kommunikation ein.
Verschiedenste Einrichtungen der Roetgener Infrastruktur (Strassen, Kreuzungen, Gehwege, Rathaus usw.) verfügen leider bis heute nicht über eine notwendige behindertengerechte und barrierefreie Gestaltung.
Beispielhaft haben wir hier einige dringende Maßnahme dargestellt:
- Barrierefreies Rathaus
- Barrierefreie und behindertengerechte Toiletten in allen öffentlichen Gebäuden und Schulen
- Schaffung von barrierefreien Kreuzungsbereichen und Querungshilfen
Ziel des Antrages ist es, dass sich die Gemeinde anhand eines Gemeindeentwicklungskonzeptes einen Überblick über die hierfür notwendigen Maßnahmen und Kosten verschafft. Im Anschluss soll dann eine Umsetzung der Maßnahmen erfolgen mit dem Ziel der „nullbarriere“. Bei Neubau- oder Umbaumaßnahmen sollte direkt der Grundsatz der „nullbarriere“ umgesetzt werden.
|
|
LAST_UPDATED2 |