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UWG = Unser Wille Geschehe oder was interessiert mich das Geschwätz von Gestern!
Geschrieben von: Jürgen Kouhl   
Mittwoch, 28. April 2010 19:17

Heute dies ...

© Peter Stollenwerk

© Peter Stollenwerk

 

und morgen das ....

Roetgen: Geplanter Aldi-Standort an der Bundesstr. erregt Anwohner

Von Helga Giesen | 23.04.2010, 16:10

Roetgen. «Wir als betroffene Anwohner können nur den Kopf schütteln», schimpft Lutz Heisterbaum angesichts der neuen Planung in Roetgen, den Discounter Aldi an der Bundesstraße anzusiedeln, nachdem erst vor vier Wochen der Gemeinderat einstimmig beschlossen habe, das Unternehmen an der Faulenbruchstraße anzusiedeln.

Heisterbaum spricht von einer «enteignungsgleichen Entwertung unserer Häuser, für die wir ein Leben lang gearbeitet haben.» Das werde man nicht hinnehmen sondern kämpfen.

Am Dienstagabend hatte der Roetgener Bauausschuss mit knapper Mehrheit den Einleitungsbeschluss für die Errichtung einer Aldi-Filiale an der Bundesstraße 38-40 auf den Weg gebracht. Vor zwei Jahren wie auch heute waren ähnliche Pläne aus Gründen des Anliegerschutzes von der damals schwarz-grünen Ratsmehrheit abgelehnt worden - sehr zur Erleichterung der Anwohner der Offermannstraße, deren rückwärtige Gärten unmittelbar an das Erschließungsgebiet grenzen. 

Das Entsetzen bei den Anliegern, von denen viele die Beratungen am Dienstag verfolgten, war groß, als jetzt mit der neuen Mehrheit von SPD und UWG den Plänen zugestimmt wurde. 

«Die Befürworter waren wohl noch nie vor Ort, sondern haben immer nur auf den Plan geguckt», mutmaßt Lutz Heisterbaum, Sprecher einer kurzfristig ins Leben gerufen Anwohnerinitiative. Sein Grundstück in der Hofstraße grenzt unmittelbar an die geplante Bebauung. 

Von der Bundesstraße aus ist die Situation nicht einzuschätzen, man sieht nur bis zur Hecke, die in etwa die 40-Meter-Baugrenze markiert, ein wenig ansehnliches Grundstück. Das geplante Aldi-Gebäude mit einer Verkaufsfläche von ca. 1000 Quadratmetern soll aber auf der Wiese hinter dieser Hecke errichtet werden. Am linken Rand, entlang der Hecke zum Grundstück von Lutz Heisterbaum, und im linken Drittel der rückseitigen Grundstücksgrenze zu den Gärten der Wohnbebauung Offermannstraße, sind weitere Parkplätze vorgesehen.

Besonders hart trifft es auch Doris Schröder, die unmittelbare Nachbarin an der Bundesstraße. Haus und Garten würden von Parkplätzen geradezu «eingerahmt», die Lkw-Zufahrt zur Anlieferzone führte unmittelbar an ihrem Gartenzaun vorbei. 

Was das bedeutet, davon können die Anlieger der Offermannstraße hinter Plus/Netto ein Lied singen. Die Familien Fuhrmann, Gey und Marquardt berichten, dass in der ursprünglichen Planung versprochen worden sei, die Anlieferzonen zur Bundesstraße auszurichten, tatsächlich liege sie jetzt «genau vor den Schlafzimmerfenstern». Immer wieder habe es Probleme mit den nächtlichen Anlieferzeiten gegeben, erst seit November sei es nach jahrelangen Protesten etwas besser geworden. «Man wird wach, wenn das Piepsen der Rückfahrwarner beginnt, dann liegt man im Bett und heult vor Wut, weil bei den Entladegeräuschen an Schlaf nicht mehr zu denken ist», berichtet Marita Fuhrmann. 

«Warum lernt man nicht aus Fehlern, die hier gemacht wurden?», fragen sich die Anlieger. Auch die Bundesstraße werde noch stärker belastet, hier sei nicht einmal eine Abbiegespur, geschweige denn ein Kreisverkehr möglich, um durch einbiegende Fahrzeuge verursachte Rückstaus zu vermeiden. 

Der zentrale Versorgungsbereich, auf den sich UWG und SPD beriefen, werde auf 40 Meter Bautiefe begrenzt, somit liege das beplante Gebiet zu ca. 60 bis 70 Prozent außerhalb dieser Zone, betont Lutz Heisterbaum.

PS: Mal sehen was vom ALDI in Roetgen noch übrig bleibt, wenn die UWG damit fertig ist!

Frown 28.04.2010 Jürgen Kouhl

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Axel Wirtz zu Gast beim landespolitischen Thementag in Roetgen
Geschrieben von: Sebastian Mauer   
Mittwoch, 21. April 2010 17:59

Seit über 10 Jahren vertritt Axel Wirtz auch die Gemeinde Roetgen im Düsseldorfer Landtag. Gemeinsam mit der CDU in Roetgen hat er jetzt noch mal umgesetzte und angestoßene Projekte mit landespolitischem Hintergrund in Augenschein genommen.


Artikel auf www.axel-wirtz.de
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Pressemitteilung CDU Fraktion zum Antrag auf Einrichtung eines Bürgerausschusses in der Gemeinde Roetgen
Geschrieben von: Michael Seidel   
Sontag, 18. April 2010 09:53

Eines der wichtigsten Anliegen ist für die CDU der Ausbau der Bürgerbeteiligung. Demokratie und eine demokratische Gemeindeentwicklung leben vom Engagement der Menschen vor Ort. Gegenwärtig sind längst nicht alle Möglichkeiten der aktiven Bürgerbeteiligung ausgeschöpft, gehen wichtige Ressourcen dem Gemeinwesen verloren. Gegenwärtig sind die Hemmnisse für bürgerschaftliches Engagement noch zu hoch, werden Menschen abgeschreckt sich zu engagieren. Der Abbau dieser Hemmnisse bedeutet ein deutliches Umdenken in Politik und Verwaltung.

Beim Ausbau der Bürgerbeteiligung wollen wir neue Instrumenten einsetzen. Hier ist insbesondere eine Aufwertung von Bürgeranträge durch einen Bürgerausschusses vorgesehen. Der Bürgerausschuss soll zwischen Bürokratie und Praxis vermitteln.

Der Bürger hat bisher schon das Recht, sich - einzeln oder gemeinschaftlich mit anderen - schriftlich mit Anregungen oder Beschwerden in Angelegenheiten der Gemeinde an den Rat der Gemeinde Roetgen zu wenden. Die Behandlung dieser sogenannten Bürgeranträge erfolgt bisher im Rat bzw. HFB oder wurden ggfs. auf den zuständigen Ausschuss übertragen.

Eine Vorberatung von Bürgeranträgen soll zukünftig im Bürgerausschuss stattfinden. Hier hat der Bürger ein Anrecht darauf, seinen Antrag mündlich zu erläutern und mit der Politik und der Verwaltung in den Dialog zu gehen.

Das Verfahren soll den Parteien und der Verwaltung die Möglichkeit geben, sich direkt mit dem Antragsteller und seinen Anliegen auseinanderzusetzen und mit dem Bürger gemeinsam nach Lösungen seiner Probleme zu suchen.

Michael Seidel

Fraktionsvorsitzender

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CDU Antrag auf Einrichtung eines „Verkehrsberuhigten Bereiches“ im Neubaugebiet Gehaaks
Geschrieben von: Michael Seidel   
Sontag, 18. April 2010 09:46

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die CDU Fraktion stellt hiermit für den nächsten Bauausschuss nachfolgenden Antrag:

Antrag auf Umwidmung der vorhandenen Tempo 30 Zone und Einrichtung eines Verkehrsberuhigten Bereiches im Neubaugebiet Gehaaks in Rott (Blaues Schild mit Auto, spielenden Kindern etc.).

Begründung:

Im Neubaugebiet Gehaaks wohnen überwiegend Familien mit kleinen Kindern. Innerhalb des Neubaugebietes befindet sich ebenfalls der Rotter Kindergarten. Viele Autofahrer halten sich jedoch nicht an das vorgeschriebene Tempolimit von 30 und fahren mit höherer Geschwindigkeit durch das Neubaugebiet. Selbst die derzeit mögliche zulässige Geschwindigkeit von Tempo 30 wird der Besonderheit des Neubaugebietes nicht gerecht und erscheint zu hoch, da die Strassen und Kurven schlecht einsehbar sind und spielende Kinder, selbst bei Tempo 30, spät erkannt werden. Zur Reduzierung von gefährlichen Situationen und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit der Autofahrer schlagen wir daher die Umwidmung der Strasse im Gehaaks in einen verkehrsberuhigten Bereich vor.

Michael Seidel

Fraktionsvorsitzender

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Ansiedlung eines Fachmarktzentrums an der Bundesstraße
Geschrieben von: Michael Seidel   
Donnerstag, 25. März 2010 10:13

Projekt „Am Vennhof“ – Fachmarktzentrum Faulenbruchstraße/Bundesstraße Roetgen

Die CDU Fraktion begrüßt und unterstützt die Planung zur Ansiedlung eines Fachmarktzentrums an der Bundesstraße. Die Ansiedlung und Schaffung von zeitgemäßen Einzelhandelsflächen in der Gemeinde Roetgen ist für die CDU Roetgen sehr wichtig.

Getreu nach dem Motte der CDU Roetgen: „Wir bringen Bewegung nach Roetgen!“ haben wir uns bereits frühzeitig für die Umsetzung der Maßnahme ausgesprochen, da wir von dem Standort, dem Investor und der Planung überzeugt sind.

Durch das Projekt „Am Vennhof“ werden ca. 3500 m² attraktive Einzelhandelsflächen in Roetgen geschaffen, die sich auf verschiedene Mieter aufteilen. Im Vordergrund der Maßnahme stehen die Neuansiedlung eines ALDI Marktes und die notwendige Erweiterung des EDEKA Marktes.

Durch die Realisierung des Projektes werden ortsnahe Arbeitsplätze erhalten und neu geschaffen und für die Gemeinde entstehen wichtige zusätzliche Einnahmen durch die Gewerbesteuer.

Die Attraktivität des Wohnstandortes Roetgen wird ebenfalls durch das Projekt gestärkt, da für die Roetgener Bevölkerung ein zusätzliches Angebot an Einkaufsmöglichkeiten entsteht und Kaufkraft in der Gemeinde gebunden wird. Lästige Fahrten in die Nachbargemeinden können für die Bürger zukünftig entfallen.

Der Standort Faulenbruchstraße/Bundesstraße war für uns immer der optimale Standort für ein Fachmarktzentrum, auch vor dem Hintergrund den bestehenden Gewerbestandort Bundesstraße/B258 weiter auszubauen und eine Revitalisierung des ehemaligen „Möbelhauses“ im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zu ermöglichen. Vergleichbare Entwicklungsflächen mit Potential für ein funktionierendes und kundenfreundliches Fachmarktzentrum sind im Gemeindegebiet nicht vorhanden.

Das vom Investor Bonafide vorgelegte Konzept „Am Vennhof“ halten wir für sehr gelungen und es berücksichtigt aus unserer Sicht die Interessen der Anwohner, des Investors, der Mieter und der Roetgener Bürger.

Wir wünschen dem Projektentwickler und seinem Team bei der Umsetzung des Projektes viel Erfolg!

Michael Seidel

CDU Roetgen Fraktionsvorsitzender

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